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Buchvorstellung: Wir, Proletarierkinder - Pazany!"

Aus Newscontex

Wie begann eigentlich Perestroika? Wie wurde der Umbruch, die lang ersehnte Freiheit von den Menschen wahrgenommen? Wenn man sich heute die Schlagzeilen ansieht, fragt man sich unwillkürlich, was aus dem Freiheitswillen des lang unterdrückten Volkes wurde. Denn das Land schlägt scheinbar einig eine Richtung zur Renaissance der sowjetischen Mentalität ein.

Buchcover

Um das verstehen zu können, muss man zu den Anfängen der Entwicklung, die in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre im Land begann. Genau in dieser Zeit spielt die Handlung dieses Buchs.

Wir, Proletarierkinder - Pazany! ist kein politisches Pamphlet und keine Sozialanalyse. Es ist ein Roman oder besser eine Erzählung über sowjetische Schulkinder an der Schwelle zur Pubertät. Auf der Suche nach Identität nennen sich die Jungs Pazany, nach Mitgliedern der niedersten Kaste einer kriminellen Subkultur. Sie sind nicht kriminell, sondern ganz gewöhnliche Kinder ihrer Zeit, von der Schule und den Medien unterschwellig auf das Leben als erwachsene Mitglieder des Systems von morgen vorbereitet. Die ausgerufene Freundschaft der Völker und sozialistische Einigkeit erweisen sich bei näherem Hinsehen als ein Propagandakonstrukt. Im tatsächlichen Leben sind diese Werte nirgends zu finden. Vielmehr ist die Gesellschaft durchdrungen von Homo- und Xenophobie, die bereits aus den Mündern der Kinder nach außen dringen. Diese Kinder leben nach den Gesetzen der kriminellen Unterwelt in pervertierter Symbiose mit Lenins Ideen. Das sind die Pazany - die sowjetischen Durchschnittsjungs der 1980er Jahre.

Wir, Proletarierkinder - Pazany! erschien in der Amazon-Onlinebuchhandlung als eBook am 1. Mai 2016 - dem Tag des internationalen Proletariats.


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