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Wofür braucht der Mann das Institut der Ehe?

Aus Newscontex

Männer ziehen bei einer Scheidung meist den Kürzeren. Frauen ist der Unterhalt und das Sorgerecht der Kinder sicher, während Männer ihr Recht hart erkämpfen müssen.

In der Tierwelt gibt es monogame und polygame Beziehungen sowie auch Mischformen. Auch wenn die Beziehungen von Menschen uns monogam erscheinen, ist es längst nachgewiesen, dass wir nicht monogam sind. Also leben Menschen, die sich längerfristig binden, sehr ungesund, weil wir nicht im Einklang mit unserer Natur leben.

In Deutschland wird jede dritte Ehe geschieden. In anderen Ländern, in denen die juristische Hürde nicht so hoch ist, ist die Scheidungsrate noch hoher. Von den nicht geschiedenen bedeutet es keineswegs, dass sie eine glückliche Beziehung führen. Im Gegenteil. Viele sind unglücklich und bleiben zusammen wegen den Kindern, der materiellen Lage, bestimmten sozialen Aspekten oder aus sonstigen Gründen. Natürlich gibt es immer Ausnahmen.

Komplexität einer Beziehung zwischen Mann und Frau

Auch wenn es überwiegend Frauen sind, die eine Heirat anstreben, haben das Institut der Ehe Männer erfunden. Die Vorformen der Ehe wurden wohl erfunden, als Menschen damit anfingen, Besitz anzuhäufen. In Falle des Todes des Ehemannes hatte die Frau einen gesetzlichen Anspruch auf die gemeinsamen Güter. Das war zu der Zeit überlebenswichtig für die Frau und für ihre Nachkommen.

Eine Ehe war also eine Gütergemeinschaft. Passt dieses Modell noch in 21. Jahrhundert? Welchen Stellenwert hat die Ehe¬schließung für den Mann? Was gewinnt der Mann, wenn er heiratet? Gütergemeinschaft mit dem Zweck, materiellen Reichtum zu vermehren? Dann sollte man eine Firma gründen und keine Ehe. Mit Liebe hat eine Ehe gar nichts zu tun. Fakt ist: Mit einem Ehering am Finger wird die Liebe weder stärker noch irgendwie intensiver.

Homo homini lupus et humanum errare est

Wenn der Tag X kommt, beginnt für den geschiedenen Mann eine harte Prüfung. Er muss Unterhalt zahlen. Für das Kind und für die Frau, für sich selbst aufkommen und Besuchsregelung für das Kind erstreiten, das oftmals gegen den Vater gestimmt wird. Von finanziellen Sorgen und psychischem Druck oftmals ein Schatten seiner selbst. Denkt mal dabei an Brad Pitt, wie sehr ihn die Trennung und der "Rosenkrieg" (einen zynischeren Begriff gibt es kaum) runtergezogen haben. Internet ist voll von warnenden Artikeln, dass sich eine Scheidung für niemanden lohnen, dass sie beide „Partner" ruinieren würde. Warum liest man an keiner einzigen Stelle, ihr sollt erst gar nicht beraten?

Wer behauptet, dass Frauen von einer Ehe nicht den meisten Nutzen haben, der soll du ersten Stein werfen... Oh... ich sehe schon den ersten Stein fliegen. Wie konnte ich nur die Scheidungsanwälte vergessen?!